Die Rettungskarte
Die Sicherheitsstandrads in modernen PKWs sind in den letzten Jahren
extrem gestiegen. Die tödliche n Verkehrsunfälle nehmen kontinuierlich ab.
Aktuelle Fahrzeuge verfügen heutzutage über 8 oder mehr Airbags.
Pyrotechnische Gurtstraffer sorgen für einen sicheren Halt und verstärkte
Fahrgastzellen schützen die Insassen bei einem Aufprall.Was im ersten Moment das Leben der Personen im Fahrzeug retten kann, macht im zweiten Moment den Rettern die Arbeit sehr schwer - nämlich dann wenn es gilt, die verunglückte Person schnellstmöglich aus dem Unfallfahrzeug zu retten! Extrem gehärtetes Material macht es selbst modernen hydraulischen Rettungsgeräten schwer bis unmöglich, das Fahrzeug innerhalb kürzester Zeit zu öffnen. Das Arbeitsgerät der Feuerwehr gelangt schnell an seine Grenzen, wenn an der falschen Stelle gearbeitet wird. Die Gasgeneratoren der Airbags sind auch nach dem Auslösen sowohl für Insassen als auch für Retter sehr gefährlich, sollten diese bei den Rettungsarbeiten beschädigt werden. Das Abklemmen der Batterie, wie es früher zur Vermeidung von Funkenbildung üblich war, ist nahezu unmöglich, da sich heute bis zu drei Batterien an den verschiedensten Stellen im Fahrzeug befinden können. Ständige Weiterbildung gehört in der Feuerwehr zu einem wichtigen Grundsatz, doch bei der rasanten Entwicklung in der Automobilbranche ist es unmöglich, sämtliche Feinheiten der einzelnen Fahrzeugmodelle zu kennen.
Deshalb die Empfehlung Ihrer Feuerwehr: Nehmen Sie sich die Zeit, drucken Sie sich die passende Rettungskarte für Ihren PKW (in Farbe!) aus und klemmen Sie diese hinter Ihre Sonnenblende! Im Falle eines Falles machen Sie so den Rettern ihre Arbeit leichter und für Sie ist eine schnellstmögliche Versorgung gewährleistet! Weitere Informationen und viele passende Rettungskarten finden Sie direkt beim ADAC unter: http://www1.adac.de/Verkehr/sicher_unterwegs/Unfallforschung/Infos_fuer_Rettungskraefte/default.asp?quer=rettungskarte |